Wintersport

Socken für den Wintersport: richtige Auswahl für Ski, Snowboard und Langlauf

Geht es um die optimale Ausrüstung für den Wintersport, ist die Wahl der Socken nicht zu vernachlässigen. Dabei gibt es feine Unterschiede zwischen Socken für den Skisport, das Snowboardfahren und den Langlauf. In die Konstruktion der Socken fließen Erkenntnisse aus der Orthopädie ebenso ein wie Erfahrungen aktiver Wintersportler.

Ganz gleich, ob auf der Piste oder auf der Langlaufloipe: die richtige Socke sorgt für ein gutes Fußklima und bietet Unterstützung für die Herausforderungen des jeweiligen Sports.

Stellenwert der richtigen Socken im Wintersport

Wintersportarten wie Abfahrt, Langlauf oder Snowboard stellen besondere Belastungen für die Füße dar. Dazu gehören neben den mechanischen Einwirkungen des jeweiligen Sports auch Witterungseinflüsse wie Kälte und Nässe. Ohne geeignete Socken kann es zu Problemen wie Hautirritationen kommen.

Geeignete Socken tragen auch dazu bei, orthopädische Beschwerden zu vermeiden. Skisocken bestehen aus geeigneten Materialien, die einer Überlastung entgegenwirken. Sie sind atmungsaktiv und wirken durch das verbesserte Fußklima auch der Übermüdung entgegen.

Snowboardsocken mit trockenen und warmen Füßen über die Piste

Auch beim Snowboarding spielen geeignete Socken eine wichtige Rolle. Sie sind neben geeigneten Snowboardhosen und -jacken eine Voraussetzung für ein gutes Tragegefühl. In den Snowboard Boots tragen sie zu warmen und trockenen Füßen bei.

Auch bei Snowboardsocken gilt, dass nicht jede beliebige dicke Wintersocke geeignet ist. Ähnlich wie Langlauf- und Skisocken verfügen Snowboardsocken über eine spezielle Konstruktion. Diese ist auf die Belange von Snowboardern in Softboots zugeschnitten.

Merinowolle und Funktionsfaser die perfekten Materialien

Ähnlich wie im Bereich der Skisocken sind als Materialien sowohl Kunstfasern als auch Merinowolle beliebt. Typischerweise sind Snowboardstrümpfe aus verschiedenen Kunstfasern gefertigt, die Haltbarkeit sowie Elastizität bieten. Materialmischungen aus Merinowolle und Funktionsfaser können die Vorteile beider Materialien vereinen.

Es existieren spezielle Hohlfasern, die je nach Bedarf eine wärmende sowie kühlende Funktion haben. Die Fasern halten kühle Außentemperaturen wirksam vom Körper fern. Gleichzeitig tragen sie bei Schweiß und Hitze für eine kühlende Wirkung auf der Haut. Diese Regulation wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und damit auf die Leistungsfähigkeit aus.

Der Anteil Merinowolle sorgt durch hervorragende Wärmeeigenschaften ebenso für warme Füße. Das Material transportiert Feuchtigkeit weiter. Dies verhindert ein Auskühlen des Körpers. Ein Anteil aus Merinowolle hat zudem den Vorteil, kaum Geruch anzunehmen.

Eigenschaften und Besonderheiten des Snowboardstrumpfs

Die Boots des Snowboarders verlangen nach einer besonderen Passform. Die Socken sind daher optimiert auf die technischen und anatomischen Besonderheiten. Die Snowboardsocken dürfen keineswegs verrutschen. Die Bildung von Falten sowie von Druckstellen ist zu vermeiden.

Durch ihre Passform liegen Snowboardsocken eng an. Es ist empfehlenswert, bei der Auswahl darauf zu achten, dass die Socken über den Schaft der Stiefel reichen. Die hinreichende Länge trägt dazu bei, Druckstellen (insbesondere im Bereich des Schienbeins sowie der Waden) zu vermeiden.

Snowboardsocken zeichnen sich weiterhin durch spezielle Dämpfungen beziehungsweise Verstärkungen aus. Insbesondere der Fersen- und Zehenbereich sollte eine Dämpfung beinhalten. Auch Dämpfungen im Bereich der Achillessehne sind beliebt. Snowboarder sollten bei der Auswahl darauf achten, dass die Verstärkungen an allen kritischen Bereichen korrekt sitzen.

Skisocken warme Füße perfekter Halt

Skifahren ist eine Sportart, die sich durch ständige Wechsel zwischen hoher und geringerer körperlicher Aktivität auszeichnet. Gerade in der Abfahrt wechseln sich aktive und passive Phasen ab. Die in den aktiven Phasen produzierte Wärme und der Schweiß können in den passiven Phasen zu kalten Füßen führen. Dies erfordert bestimmte Socken aus speziellen Materialien.

Skisocken und ihre Materialien

Das Material der Skisocken ist deshalb so relevant, da es zur optimalen Wärmeisolation beiträgt. Wichtig ist eine schnelle Rücktrocknung. Typische Materialien für Skisocken sind Merinowolle und Kunstfasern. Merinowolle zeichnet sich durch eine besonders hohe Isolationswirkung aus. Außerdem trägt dieses Material zur Geruchsneutralisation bei.

Kunstfasern wiederum zeichnen sich aus durch einen guten Abtransport der Feuchtigkeit. Zudem ist Kunstfaser ein flexibles und elastisches Material. Empfehlenswert ist ein Mix der beiden Materialien bei den Skisocken. Merinowolle-Kunstfaser-Mix bietet eine gute Kombination aus Wärmeisolation, Elastizität und Atmungsaktivität.

Eigenschaften und Nutzen der Skisocken

Ski-Schuhe sind oftmals hart und wenig atmungsaktiv. Aufgrund starker Vorlage beim Skifahren kann es schnell zu unangenehmen Druckstellen kommen. Betroffen sind insbesondere Knöchel, Zehen und Schienbein.

Dies verlangt nach speziellen Polsterungen. Skisocken haben daher eine spezielle Passform sowie korrekt platzierte Polster, die bei der Vermeidung der Druckstellen hilft. Ebenso gewährleisten sie einen leichteren Einstieg in den Skischuh.

Was muss der Ski-Strumpf können

Überdies existiert eine größere Auswahl an Skisocken mit verschiedenartigen Funktionen. Diese sind so vielfältig wie die unterschiedlichen Anforderungen, die Skifahrer an sie stellen. Die konkrete Auswahl richtet sich daher nach persönlichen Präferenzen.

Dazu gehört auch der Einsatzbereich, beispielsweise Ski Alpin oder Skirennen. Wer besondere Leistungs-Ambitionen hat und Rennen fährt, für den ist ein guter Schuhkontakt wichtig. Hier geht es um direkte Übertragung der Kraft. Dünnere Skisocken sind in diesem Fall zu bevorzugen.

Wer zu kalten Füßen tendiert, braucht eine bessere Wärmeisolation. In diesem Fall ist ein hoher Anteil an Merinowolle vorteilhaft. Auch Kompressions-Skisocken haben in diesem Fall ihre Vorteile.

Die passende Langlaufsocken steigern die Ausdauer

In der Loipe sind besondere Langlaufsocken von Vorteil. Der Langlauf stellt andere Anforderungen an den Sportler und seine Ausrüstung als beispielsweise Abfahrt. Es handelt sich um dauerhafte, relativ gleichmäßige Bewegungen. Die ständige Bewegung stellt eine Dauerbelastung für die Füße da.

Hierdurch können bei falscher Sockenwahl schnell Druckstellen entstehen. Davon abgesehen gilt auch hier, dass insbesondere Passform, Dämpfung und Isolation im Fokus der Auswahl stehen.

Welche Materialien für Langlaufsocken

Langlaufsocken profitieren von Materialien, die auf nass-kalte Witterungen ausgelegt sind. Auch hier sind verschiedene Funktionsfasern ebenso beliebt wie natürliche Materialien wie Wolle.

Zu den eingesetzten Kunstfasern gehört das besonders flexible und dehnbare Elasthan. Auch Polyamid und Polyacryl kommen zur Anwendung. Ergänzung finden sie durch einen Anteil an Merinowolle.

Das Material beziehungsweise die Materialmischungen sorgen für Strapazierfähigkeit sowie Wärmeisolation. Gleichzeitig sorgen sie für einen guten Feuchtigkeitstransport. Durch die lange Belastung beim Langlauf können sich Hitze und Feuchtigkeit in den Langlaufschuhen anstauen. Daher ist ein effizienter Abtransport der Feuchtigkeit besonders wichtig.

Die Materialwahl lässt gewissen Raum für persönliche Vorlieben. Wer besonders auf Haltbarkeit und Langlebigkeit Wert legt, ist mit Kunstfaser gut bedient. Diese sind auf höchste Belastungen ausgelegt und stets formstabil. Besonders gute Wärmeeigenschaften hat die Merinowolle. Diese spielt aufgrund der soften Beschaffenheit besonders bei langen, mehrtägigen Touren ihren Vorteil aus.

Belüftung auf der Langstrecke

Langlaufsocken verfügen oftmals über integrierte Einsätze für die Belüftung. Diese werden Ventilaktionskanäle genannt. Es handelt sich um unscheinbare Luftkanäle. Ihr Funktionsprinzip ähnelt einer Art Kamin. Der entstehende Schweiß wird nach außen abgeleitet. Das Innere des Socken beziehungsweise des Schuhs bleibt dabei trocken, auch bei längerer Tragedauer.

Funktionalität und Eigenschaften des Langläufers

Langlaufsocken verfügen über besondere Dämpfungen und Verstärkungen an den Stellen, die beim Langlauf besonderen Dauerbelastungen ausgesetzt sind. Dies sind insbesondere das Schienbein, sowie die Ferse und die Zehen. In diesen Partien sind die Langlaufsocken mit Polsterungen ausgestattet. Dies verhindert die Bildung von Druckstellen oder Blasen.

Die gepolsterten Partien tragen außerdem dazu bei, dass die Socken beim Langlauf mit dem Schuh eine stabile Einheit bilden. Dies verhindert außerdem ein Verrutschen oder Drücken in den Langlaufschuhen. Daher ist es wichtig, ähnlich wie bei Ski-, und Snowboardschuhen auf die korrekte Position der Polsterungen am Fuß zu achten.

Es empfiehlt sich für Langläufer, Socken und Schuhe idealerweise gleichzeitig anzuprobieren. Auf diese Weise lässt sich gleich vor Ort feststellen, ob Schuh und Socken gut miteinander harmonieren.

Weiterführende Links:

Bilder:
Beitragsbild: Foto von Visit Almaty von Pexels

SealSkinz Socken
Socken von Danisch Endurance im Sand
Strümpfe von Danish Endurance aus dem dänischen Juelsminde.

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